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Vereinsgeschichte

Schon 1912 gab es in Esingen ein Trommler- und Pfeifercorps. Diesem gehörten allerdings nur 10 Mann an.  Aufzeichnungen besagen, dass das Trommler und Pfeifercorps 1919 von Willi Jürgens übernommen wurde. 1922 wurde das Corps wieder aufgelöst und die Instrumente eingesammelt. Eine Neugründung fand dann im Jahre 1926 unter der Leitung von Adolf Ullrich, jun. statt, der Musiker war und die Ausbildung übernahm. Zum Teil wurde der Bedarf an Instrumenten mit eigenen Mitteln, zum Teil aus Spenden anderer Vereine gedeckt. Um neue Instrumente zu kaufen, fehlte es, genau wie heute, an Geldern.,,Wie kommen wir zu Geld?", hieß es damals. Man spielte auf Veranstaltungen anderer Vereine und fotografierte. Die Bilder wurden selbst entwickelt und dann verkauft. Von dem Erlös kaufte man dann Instrumente. Aber auch der Ausbilder musste von diesen Erlösen bezahlt werden. Schon damals gab es einen Zusammenschluss von Spielmannszügen. Es bestand ein Kreiscorps, das von Ernst Paasch, Pinneberg, geführt wurde. Eine Kreisübung fand einmal auf dem Sportplatz in Esingen statt, darauf folgte ein Umzug durchs Dorf.

1928 war der Spielmannszug die erste selbstständige Abteilung des Turnvereins. Obmann war damals Arthur Koops. Am 18.08.31 fand das Turnfest des Bezirkes Elmshorn in Esingen statt. Am Festumzug nahmen mehrere Spielmannszüge teil. Zu Beginn des Krieges wurde er dann noch einmal aufgelöst. Die Idee zur Neugründung eines Spielmannszuges wurde in der Gemeindeverwaltung geboren. In einem Gespräch  des Vorsitzenden Walter Bornholdt mit dem damaligen Bürgermeister Willi Meyer bemerkte dieser, dass zu einem aufstrebenden Tumverein doch eigentlich auch ein Spielmannszug gehöre. Der ebenfalls anwesende und musikalisch interessierte  Alfred  Sollondz  erklärte sich bereit, den Aufbau einer solchen Abteilung zu übernehmen. Gesagt, getan. Verstaubte Instrumente befanden sich noch auf einem Dachboden. 20 Mann wollten mitmachen.

5 Trommler, 8 Flötisten, 1 Beckenschläger, 1 Paukenschläger und 5 Hornisten.

Es dauerte nur zwei Monate, bis der erste Marsch eingeübt war. Und zur Götzwanderung am Himmelsfahrtstag zeigte man sich das erste Mal öffentlich. Beim Schützenfest 1955 hatte der Spielmannszug des TuS Esingen einen weiteren großen Auftritt. Obgleich nur 5 Hornisten dabei waren, konnten wir uns mit Stolz als den besten Verein des Kreises Pinneberg im Hornblasen nennen. Leider konnten wir diesen Stand nicht halten. Wie es eben oft im Leben ist, nach einem erklommenen Höhepunkt geht es manchmal wieder bergab. Leider musste Alfred Sollondz die Vereinsarbeit niederlegen. Zwar setzte Fritz Scharein seine Arbeit fort, aber auch er konnte seiner Kriegsverletzung wegen der Arbeit nicht lange weiterführen. Zum weiteren Unglück traten die meisten der älteren Spieler aus beruflichen Gründen aus, so dass der Bestand unseres Zuges abermals gefährdet war.Nach Austritt von A. Sollondz übernahm Helmut Sambale das Amt des Tambourmajors. Nach ihm folgte dann schon Gerhard Dahlke, ein Musiker der ersten Stunde. Ende der 60iger Jahre wurde das erste Mädchen im Verein aufgenommen. Es war Ina Dahlke, die Nichte von Gerhard Dahlke. Schon nach kurzer Zeit folgten viele weitere. So auch Ute Kasprick, geb. Heinemann. Sie ist noch heute dabei und bildet die Flötisten/innen aus. Nicht jeder Mann war von Eintritt der Mädchen/Frauen begeistert. Einige vertraten die Meinung, diese bringen zu viel Unruhe in den Verein und stören die Kameradschaft. Gerhard Dahlke, vielen auch bekannt als "Hardius" ließ sich nicht beirren. Zusätzlich zum eigentlichen Übungsabend am Dienstag wurde Samstags in der Schule Schulkindern, meist Mädchen, die Flötentöne beigebracht. Mit dem Zeigestock gegen das Lehrerpult schlagend, ist er den älteren Spieler/innen noch in guter Erinnerung. Er war 35 Jahre im Verein, davon viele Jahre als musikalischer Leiter. Hierfür wurde er mehrfach geehrt.

Unter der Leitung von Joachim Heck, der seit 1984 Leiter der Sparte Spielmannszug im TuS Esingen und zugleich auch Vorsitzender des Volksmusikerverbandes Schleswig Holstein Kreis Pinneberg war, wurden viele größere Fahrten unternommen. So ging es u.a. 1985 nach Calella / Spanien, später noch weitere sieben mal nach Salou. mit dem Schützenverein wurde nach Schönbach/Westerwald gereist. Nach der Öffnung der Grenze nahm man 1990 Kontakt mit dem Speilmannszug Motor Barth auf. Mit diesem Verein verbrachten wir jedes Jahr über Himmelfahrt vier herrliche Tage auf der Ostseehalbinsel Zingst im Ferienlager Fresenbruch. In fast unberührter Natur konnten wir neue Musikstücke einüben, die Freizeit an der Ostsee in Strandkorb genießen oder die Insel bei einer Fußgängerrally erkunden. Leider profitierten wir nur bis 1996 davon, denn danach musste das Lager einen modernen Ferienanlage weichen. Einen Monat später wurden die Koffer dann wieder gepackt. Dann ging es zum Kinderfest nach Barth. Morgens um 6 Uhr begann der Weckumzug. Und über den Tag verteilt wurde bis zur Dunkelheit gespielt. Dann ging es mit Laternen durch die Barther Innenstadt zum/r jeweiligen König/Königin.
Seit Februar 1985 fahren wir jedes Jahr an den Rhein zum Karneval. In Bergheim bei Bonn verleben wir drei närrische Tage in der Turnhalle. Insgesamt drei Karnevalsumzüge werden von uns in farbenprächtigen Clownskostümen begleitet.

Seit 1995 bis 2008 stand Jens Peter Quest dem Spielmannszug als erster Vorsitzender
zur Seite. Angefangen hat seine Karriere als Fahnenträger beim Spielmannszug. Aber nur die Fahne tragen war auf Dauer nichts für ihn. Ordentlich "Lärm" machen wollte er. Da waren die Becken genau das richtige Instrument. Nach der Wahl zum ersten Vorsitzenden
wurde Jens sozusagen ins kalte Wasser geworfen. Er lernte autodidakt wie man einen Verein leitet, und führte das Erbe von Jochen Heck durch sein überwältigendes Organisationstalent hervorragend weiter. Sämtliche Details über Ausfahrten wurden 14 Jahre bis aufs Kleinste von Jens achiviert. Jens haben wir viel zu verdanken. Wunderschöne Ausfahrten nach Gmunden in Österreich, zum Übungswochenende nach Sperenberg im Spreewald oder in alter Tradition zum Musikfestival nach Spanien und letztendlich unsere langjährige Freundschaft zum Musikzug Blau Weiß Wesselburen.

2009 ging Jens auf eingenem Wunsch in den Vereinsruhestand.
Er bleibt dem Verein aber als Beckenspieler und Küchenchef treu.
Wir möchten auch ungern auf unser "Gourmet-Frühstück" beim Karneval in Bergheim verzichten, und nur Jens kann so gut Rührei & Lachs zubereiten.

Seine Nachfolger wurden Julia Kasprick und Christiane Jacobsen
als weibliche Doppelspitze.
 

 


 


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